Durch Islands Weiten… Teil 4

Iceland Roadtrip Travels

Bei Höfn traten wir den Rückweg an. Es ging wieder vorbei an Gletschern, Wasserfällen und einem ganz besonderen Freibad. Zuerst aber kamen wir erneut an der Jökulsárlón Gletscherlagune vorbei. Auf dem Hinweg war diese nicht sonderlich spektakulär, das Wetter war schlecht und der starke Wind hatte alle Eisberge aus der Lagune hinaus getrieben. Damals wussten wir auch noch nichts von den wunderschönen Eisbergen, die sich auf der anderen Seite der Straße am Strand befinden. Diese entdeckten wir erst auf dem Rückweg ganz zufällig vom Auto aus. So etwas schönes haben wir wirklich noch nie gesehen! Es ist nicht zu beschreiben! Ein schwarzer Strand voller strahlend blauer Eisberge! Und immer wieder krachen die Wellen gegen die schweren Steine und bringen diese ganz schön ins Wanken! 

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In dieser Nacht war es nicht so leicht einen Platz zum Schlafen zu finden. Es wurde schnell dunkel und irgendwie wollten wir uns nicht am Dorfrand auf eine Feldeinfahrt stellen um dort im Auto zu schlafen… So fuhren wir noch eine kleine Straße entlang, doch alle Wege, die davon abzweigten endeten drei Meter später mit einem Zaun von dem angrenzenden privaten Feld. Es gab einfach keinen passenden Ort! In unserer Verzweiflung beschlossen wir einfach an einem Haus zu klingeln und zu fragen ob wir das Auto in ihren Hof stellen dürfen. So hatten wir das auch schon in der Schweiz und in Italien gemacht! Der Mann war zwar ein wenig verdutzt, witterte dann aber die Chance uns vielleicht ein Zimmer im Haus vermieten zu können, doch es war dann auch kein Problem einfach im Auto im Hof zu schlafen. Am nächsten Morgen machten wir uns dann in der Tankstelle in Kirkjubæjarklaustur frisch. Auf dem weiteren Weg nahmen wir bei Vík eine Anhalterin aus Neuseeland mit, mit der wir uns sofort super verstanden. Leider hatte sie keine Zeit mehr für unseren nächsten Stopp, dem Hot Pot Seljavallalaug, einem wunderschön idyllisch gelegenen “Freibad”, dessen warmes Wasser von einer heißen Quelle stammt. Kalt war es trotz des warmen Wassers aber trotzdem. Das Suchen zwischen Flüssen und Bergen nach diesem von der örtlichen Gemeinde verwalteten Hot Pot hat sich definitiv gelohnt! 

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In Reykjavik übernachteten wir dann wieder im Auto, diesmal an dem Meerausläufer wo wir schon zu Beginn der Reise vorbeischauten. Am Vormittag schlenderten wir durch das süße Reykjavik und schauten in die schönen Läden. Der Flair dieser nordischen Stadt ist schon sehr besonders! Natürlich holten wir uns auch noch zum letzten Mal einen Hot Dog und deckten uns mit der berühmten Pylsur Hot Dog Soße ein! Dann machten wir uns auf nach Keflavik, vorbei an den stinkenden, aber schönen Schwefel-Dampf-Feldern Krysuvík und an einem See, wo kleine Eisschollen angespült wurden.

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Die Nacht in einem Guesthouse in Keflavik war die letzte auf dieser von uns so lieb gewonnen Insel dort oben im Norden. Wie immer fiel uns der Abschied sehr schwer, da wir zwar wissen DASS wir wieder kommen werden, aber nicht WANN…

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1 thought on “Durch Islands Weiten… Teil 4”

  1. Hallo Fabi,
    liebe Janika,

    ich wusste gar nicht, dass ihr eure Reisen in einem Blog dokumentiert. Habe es erst vor ein paar Tagen von Oma erfahren. Beate hat mir dann den Link geschickt.

    Beeindruckend was ihr alles erlebt und wie schön und interessant ihr das alles aufbereitet. Besonders die Bilder haben es mir angetan. Bei manchen werde ich ganz sentimental!

    Ich beneide euch um das was ihr da macht. Gerne wäre ich an eurer Stelle! Vielleicht wisst ihr ja, dass es auch mein Traum ist, so ungezwungen durch die Welt zu reisen. Bald wird sich dieser Traum auch bei mir erfüllen. Ein paar Dinge sind noch zu erledigen und dann geht es los. Der Landy ist eh schon seit Jahren gesattelt und wartet darauf endlich artgerecht bewegt zu werden. Deshalb haben mich besonders eure Beiträge aus Island so beeindruckt. Ein Paradies für Offroader.

    Wenn alles gut geht, starten wir dieses Jahr im Frühsommer zu einer längeren Tour nach Spanien. Über Südfrankreich wollen wir nach Andorra. Nehmen die Pyrenäen mit und fahren dann quer durch Spanien. Besonders interessieren mich die Wüsten in Navarra und bei Tabernas. Aber auch die Sierra Nevada u.v.m.

    Die Tour plane ich schon seit Wochen am PC. Damit sich mein Landy so richtig wohl fühlt, plane ich möglichst viele unbefestigte Straßen ein. Der Track kommt als gpx-Datei auf’s Tablet und dient uns dann als Navigator.

    Ich überlege, ob ich dies alles auch in einem Blog dokumentiere. Bin aber noch etwas hin und her gerissen. Zum einen finde ich es toll, die gemachten Eindrücke zu “speichern”. Für sich selbst und auch für andere. Finde es aber auch ziemlich zeitaufwendig. Zeit, die man ja für’s Reisen nutzen könnte.

    Was mich jetzt interessiert, wie macht ihr das? Welches Equipment nutzt ihr für euren Blog? Wie kommt ihr ins Netz? Habt ihr ein Laptop dabei oder geht das auch über Tablet und Co.? Wenn ihr Lust habt, könnt ihr mir ja ein paar Worte schreiben. Am besten an meine eMail-Adresse.

    Auf alle Fälle wünsche ich euch noch viele beeindruckende Momente auf eurer Reise und bleibt gesund!

    Ich freu mich schon auf euren nächsten Bericht.

    Euer Peter

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