Südafrika Roadtrip – von Johannesburg nach Kapstadt – Kapstadt

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Die Zeit in Kapstadt haben wir in vollen Zügen genossen! Und wir können es kaum erwarten nacher in den Flieger zu steigen und dorthin zurück zu fliegen!! Jeder Tag war wunderschön, nicht zuletzt wegen unseren wunderbaren Freunden, die uns auch diesmal wieder zu sich eingeladen haben. Wir wohnten im alten Kinderzimmer, hatten ein Luxus Bad für uns alleine und wurden abends bekocht! Stundenlang saßen wir abends beim Essen und haben uns über alles mögliche unterhalten. Für uns war das sehr wertvoll, da wir so jede Menge über die hoch interessante politische Situation im südlichen Afrika erfahren haben und darüber wie Weiße auch heute noch über Schwarze denken und was ihre Beweggründe dafür sind. Natürlich bekamen wir auch jede Menge Insider-Tipps wie wir unsere Zeit in Kapstadt am Besten nutzen und einteilen sollten! So wurden die fünf Tage in der Stadt ganz besonders schön!
         img_8416afrika-blog-32_2 Der Neighbour Goods Market in the old biscuit mill ist ein Paradies! Eine ganze Halle voller liebevoll zubereiteten Kleinigkeiten, wo man sich durchschlemmen kann! Gutes und schönes Essen macht definitiv glücklich und diese Gänge auf und ab zu laufen erst recht! Aber es ist gar nicht so einfach sich zu entscheiden was man alles essen möchte…:)img_8412_2 img_8420_2 img_8423_2 img_8438  img_8500
Biegt man von einer ganz normalen Großstadtstraße an der richtigen Kreuzung ab, ist man plötzlich umgeben von lauter bunten Häusern. Alle möglichen Farben nebeneinander! Das ist Bo-Kaap, das Viertel der Muslime. Steile und schmale Pflasterstraßen führen den Berg hinauf, von wo man eine schöne Sicht auf Kapstadt und die umliegenden Berge hat. Unser Schweizer Freund, den wir im Hostel kennenlernten und der schon oft in Südafrika war, konnte
uns zum Glück sagen, welcher Berg da welcher ist!  img_8482 img_8486 afrika-blog-33 img_8574_2
Am Strand von Hout Bay machten wir nur einen kurzen Zwischenstopp, denn eigentlich waren wir auf dem Weg zum Strand von Camps Bay, der als einer der schönsten bezeichnet wird. Wir fanden beide sehr schön, Camps Bay war aber sehr touristisch.

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Natürlich gehört zu einem Kapstadt Besuch auch ein Aufstieg auf den berümten Tafelberg. Es gibt mehrere Möglichkeiten, wir entschieden uns für die kürzeste, aber auch die anstrengendste, die “Gorge”. Und es war echt nicht ganz ohne! Wir standen aber auch ein wenig unter Zeitdruck, da wir recht spät losgelaufen sind. Der Weg führt über unterschiedlich hohe Steine und in nicht enden wollenden Serpentinen nach oben. Irgendwann sind wir durch die Wolken gelaufen und kamen sogar schneller als die angegebene Zeit oben an. Es war ganz schön kalt und windig aber sehr schön so über den Wolken zu sein. Wir machten ein paar Fotos, dann lief Fabi los um sie Tickets für die Seilbahn nach unten zu kaufen. Als er endlich wieder zurück kam wollten wir zum Rand des Berges laufen um die Stadt von oben zu sehen. Aber innerhalb von Sekunden zogen die Wolken über uns und bildeten einen dichten Nebel. Sogleich ertönten auch die Sirenen, was heißt dass man sich umgehend zur Cablecar Station begeben muss. Wir liefen so schnell wir nach dem Aufstieg eben noch konnten, da wir wussten, dass das Cablecar bei zu dichtem Nebel nicht mehr fährt. Und bei Dunkelheit alles wieder nach unten zu laufen erschien uns nicht so erstrebenswert. Doch wir fuhren dann mit dem letzten des Tages nach unten und hatten dabei eine atemberaubende Sicht auf das erleuchtete Kapstadt.

img_8637_2 img_8648 img_8657capetown-panorama     img_8739 Einen Tag verbrachten wir auf der Kaphalbinsel. Erste Station waren die bunten Umkleidehäuschen von Muizenberg und St. James. Sie sind zwar nicht mehr in Betrieb, aber ein schöner Ort um Fotos zu machen! img_8756_2 img_8780 img_8800_2

Wir träumten schon immer davon einmal inmitten von Pinguinen zu stehen, zwar stellten wir uns das verbunden mit Kälte und Schnee vor, doch auch bei Sonnenschein und am Strand war es einfach unbeschreiblich! Am Boulders Beach lebt die einzige Pinguin Kolonie Afrikas. Man kann sie zum einen von einem Steg aus beobachten, wo man sich die Sicht mit ganz vielen anderen teilt oder direkt über große, runde Felsen an einen kleinen Strand klettern, wo man dann ganz alleine mit ihnen ist. Es war das pure Glück! Stunden verbrachten wir dort und hatten riesig Spaß! Die Pinguine watschelten um uns herum und es gibt tausendprozentig nichts süßeres als watschelnde Pinguine!!! Ständig hat man Grund zu lachen, weil sie so witzig aussehen wenn sie rennen, wenn sie sich jagen oder den Kopf so schräg halten um einen anzuschauen.
Unser Traum wurde wahr und wir waren inmitten von kleinen, süßen Pinguinen, von denen wir am liebsten einen eingepackt hätten. Aber wahrscheinlich hätte das eh nicht geklappt, den Pinguine können erstaunlich schnell ins Wasser flüchten!img_8803 img_8819_2 img_8835 img_8845_2 img_8856_2 img_8864_2 img_8873afrika-blog-39 img_8917 img_8925 afrika-blog-38 img_8990_2 img_9008_2

afrika-blog-40  img_9043 img_9057         img_9154_2 Am letzten Abend zeigte sich uns noch ein wunderschöner Sonnenuntergang. Wir waren schon ein wenig traurig dass wir jetzt diese wundervolle Stadt verlassen mussten um in den Alltag zurück zu kehren. Vorallem waren wir traurig weil wir nicht wussten wie viele Jahre es dauern würde, bis wir wieder die Möglichkeit haben würden um nach Südafrika zu fliegen. Damals wussten wir ja noch nicht dass es nur sechs Monate sein würden, bis wir wieder ins Flugzeug nach Kapstadt steigen… Dieses Land hat uns definitiv in seinen Bann gezogen!img_9159_2

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